Lumia 920

Es gibt ja die Videos im Netz, bei dem Handys überfahren, zertrümmert, ins Wasser getaucht oder sonstwie malätriert werden. Mein Lumia 920 soll das natürlich nicht erleiden müssen. Nun aber bekam es einen unfreiwilligen Flug über die Straße samt Bekanntschaft mit dem Pflaster. Rums, peng, pautz. Überraschung!

Ich liebe Radfahren. Und da ist mein Lumia 920 natürlich immer mit dabei – nicht etwa in der Tasche, sondern per Halterung vorne am Lenker. Dazu ein BH-505. Geiles Headeset, wirklich. Ich musste damals fast persönlich beim Nokia-Werk in China vorbeischauen, um das Teil zu kriegen. Ist heute sicherlich einfacher zu erhalten.

Aber nunja, es machte also Pardauz. Nicht mit dem Headset, sondern mit dem Luma 920. Gerade Straße, wunderbar. Gegenverkehr, der soll uns nicht kümmern, wir sind auf dem Radweg. Doch da kommen die wunderbaren Gegebenheiten meiner Heimatstadt zum Tragen: Die Straßenführung ist ein schlechter Witz. Wer das mal geplant hat, der… egal. Habe ich in meiner Redaktionszeit oft genug drüber geschrieben, der Landesbetrieb Bau und ich haben nun ein zermürbtes Verhältnis. Belassen wir es dabei. Der Radweg wurde als mal so eben ein Fußgängerweg. Brav, wie ich bin, möchte ich also “runter” auf die Straße. Und runter ist wörtlich gemeint, denn genau da wurde aus dem sanften Absatz Richtung Straße eine Schlucht, ganz nach alter Bordstein-Reifenkiller-Manier. Ich also mit dem Rad pardauz, runter auf die Straße – und genau das Geräusch machte auch mein Lumia, als es sich aus der eigentlich bombenfesten Halterung löste.

Ist schon interessant, wie subjektiv doch Zeit ist. Denn ganz fix kann sie fast zeitlupenhafte Züge annehmen, besonders wenn das x-hundert Euro teure Smartphone majestätisch langsam von einem wegfliegt, in Richtung vielbefahrene Straße. Rumms, es knallt auf dem Beton. Es fliegt noch einmal hoch, dreht sich dann, immerhin ist es ein teures Teil, weiss also was  von ihm erwartet wird, um noch einmal eine Drehung zu vollführen und nochmal, zack, krach, auf dem Beton aufzuschlagen. Insgesamt dreimal. Im Geiste sehe ich schon ein Auto nochmal drüber bügeln… da hält die nette Autofahrerin doch glatt an. (danke nochmal dafür!). Ich gehe fix zum schwarzen Gerät, welches mein Lumia 920 darstellte, nicke dankend in Richtung Auto und stelle mich wieder auf dem Radweg, an der Bordsteinkante des Todes.

Ha. Was soll ich sagen. EAT THIS Samsung Plaste Galaxy S3. Und (um die Anzahl der wütenden Kommentare hier noch höher zu treiben) Apple iPhone. Hahaha. Ja, Freunde haben beide genannten Geräte. Und ja, genügend kaputte Geräte gab/gibt es da auch. Ich weiss wovon ich rede, wenn ich sage:

Lumia 920 FTW!

An der oberen linken Abdeckung ist das Material etwas zerkratzt. Wenn man drüber fasst merkt man erst, wie massiv das Lumia gebaut ist. Heult doch alle rum, dass es sooo schwer sei. Qualität wiegt numal ^^^. Kein anderer Kratzer, kein Defekt. Kein kaputtes Display. Kein Sprung. Nix, nada. Es ist gar nichts weiter passiert.

Ich liebe dieses Handy. Und hoffe, das Nokia beim Lumia nicht irgendwann dem “Qualitätsmodellen” der vielverkauften Konkurrenz verfällt.

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5 Gedanken zu „Lumia 920

  1. Habe selber eines und kann dir nur zustimmen. Mir ist meines Mal quer durchs Fitnesscenter. Einmal an ein eisernes Trainingsgerät, dann displayseitig auf den Parkettboden und ca. 3 Meter kreiselnd am Boden gerutscht. Und was ist passiert? NICHTS!

  2. Anonymous sagt:

    Hi aydon,

    war ebenso zufrieden mit dem 920er. Kennst du das Problem, dass dich dein Gesaprächspartner nur schlecht versteht? Als ob man durch eine Röhre spricht, oder aus einer Höhle. Übern Lautsprecher oder Freisprech tritt das nicht auf. Bin kurz davor es gg das 925er zu tauschen (aber eigentlich sehr ungern)

    Grüße Christoph

    • aydon sagt:

      ich „zieh“ mal Deine Antwort in einen eigenen (neuen) Blogbeitrag, weil Du da ein interessantes Problem ansprichst. Ich denke, das ist ok?!

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